GAUMENFREUDE TRIFFT ERLEBNISWELT – DIE KÜCHE IST EIN ORT, AN DEM LEBENSQUALITÄT STATTFINDET.
Lange Zeit war die Küche ein reiner Arbeitsraum – und klar getrennt vom Wohn- und Essbereich. Doch die ausschließlich auf das Kochen zurechtgeschnittene Küche in der engen Nische ist eindeutig von gestern.
SCHON HEUTE AN MORGEN DENKEN.
Kein anderer Raum erfordert so viel durchdachte Detailplanung wie die Küche. Gerade weil wir dort – meist stehend – arbeiten, ist perfekte Ergonomie das Um und Auf. Sind Fehler einmal passiert, wird es im besten Fall kostspielig, sie wieder auszubügeln, und im schlechtesten Fall hat man damit zu leben. Zumeist bis zur Anschaffung der nächsten Küche. Und qualitativ hochwertige Küchen kosten nicht nur gutes Geld, sie haben auch eine lange Lebensdauer!
Grundsätzlich gilt: Die Küche ist ein Arbeitsort, und das Arbeiten soll möglichst bequem, sicher sowie kraft- und zeitsparend von der Hand gehen – in jeder Lebensphase. Diesen Anspruch postulierten Frederick und Schütte-Lihotzky bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Er hat heute nicht an Gültigkeit verloren.
WORAUF ES ANKOMMT. Weil Wohlergehen in der Küche (immer) hoch im Kurs steht, gelten die ersten Überlegungen neben den kurzen Wegstrecken der bequemen Arbeitshöhe für Herd, Spüle und Arbeitsplatten. Wer längere Zeit in gebückter Haltung Gemüse schneidet und Kartoffeln schält, bekommt Probleme mit dem Rücken. Für einen 1,80 Meter großen Menschen, sprich etwa für einen Mann, empfiehlt sich beispielsweise eine Arbeitshöhe von gut einem Meter. Markenküchenhersteller bieten deshalb immer mehrere Arbeitshöhen oder gar höhenverstellbare Koch- und Arbeitsplätze an, die sich verschiedenen Köchen anpassen. Die richtige Höhe ist aber auch bei Schränken und Einbaugeräten zu beachten. Warum muss zum Beispiel der Backofen unter dem Herd stehen? Die Oberkante des Geschirrspülers in Nabelhöhe regelt ebenfalls kein „Küchengesetz“. Alles, was also sinnvollerweise höher gelegt werden kann, hilft, das lästige Bücken zu vermeiden.





