AB IN DIE FEDERN – ERHOLSAME NÄCHTE LIEGEN VOR ENTSPANNTEN TAGEN.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war das Schlafzimmer jener Raum in einer Wohnung oder einem Haus, über den so gut wie gar nicht nachgedacht wurde.
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EIN RAUM FÜR AUFGEWECKTE.
Das Schlafzimmer zieht im Wohntrend der allgemeinen Verschmelzungstheorien weiter kräftig an. Diese „Tabuzone“ des Wohnens emanzipiert sich langsam, aber stetig, und wird zu einem Raum mit eigenständigem Charakter. Das Motto: Rein und Augen zu – hat ausgedient. Er ist bereit, sich zu öffnen. Die von Herstellern und Innenarchitekten gerne ins Gespräch gebrachte Zukunftsvision von der Aufhebung der Nutzraum begrenzung innerhalb eines Wohnungsverbandes lässt sich selbstverständlich nicht generalisierend an jedem Verbraucher festtackern. Aber dass Küchen ohne weitere Barriere mit Wohnzimmern verschmelzen, der Nassbereich – soferne genügend Fläche vorhanden – nach Strich und Faden zur Recreation-Zone mit Freisicht auf das Doppelbett aufgemöbelt wird, ist bereits vielerorts Realität geworden. Der Mensch verschläft laut wissenschaftlichen Studien im Durchschnitt etwa ein Drittel seines Lebens – und warum sollte er das bitteschön nicht in einem harmonisch gestalteten Umfeld tun? Ob das moderne Schlafzimmer mit all seinen interioren Annehmlichkeiten dabei strikte Privatzone bleibt oder zusammen mit Wohnraum, Edelküche und Wellnessoase eine gemeinsame Bühne der Selbstinszenierung bildet, entscheidet letztendlich jeder für sich selbst.





