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Möbel und Design Guide 2011

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Dielen – vom Baum auf den Boden

Das dänische Unternehmen Dinesen fertigt seit mehr als 100 Jahren massive Dielen und kombiniert das eigene Wissen mit dem Know-how internationaler Architekten. Die Ergebnisse faszinieren und beeindrucken in Design und Ästhetik.

Für Heidi und Thomas Dinesen sind die Dielen, die ihr Unternehmen im kleinen dänischen Ort Jels verlassen, keine Produkte. Sie sind Ausdruck ihrer Leidenschaft. Von Hans Peter Dinesen 1898 gegründet, dreht sich bei Dinesen seit vier Generationen das Leben – Tag für Tag um Holz, Verarbeitung und Behandlung. Das ist wohl auch eines der großen Geheimnisse hinter der Langlebigkeit eines fertigen Dinesen-Bodens und damit auch des internationalen Erfolges des Unternehmens. „Wenn wir eine Anfrage für ein Bodenprojekt bekommen, bestimmen wir einen Berater von Dinesen, der das Projekt begleitet. Dieser sorgt dafür, dass der Kunde seinen Boden kennt, bevor er ihn bekommt. Er berät bei der Wahl der richtigen Dimensionen, über Verlegung, Behandlung, Pflege und alles, was für den künftigen Dinesen-Boden wichtig ist. Wenn die Beschreibung für das Projekt vorliegt, suchen wir die richtigen Dielen aus, damit sie trocknen und auf genau die richtige Weise verarbeitet werden können", erklärt der gelernte Förster Thomas Dinesen. 

Qualität ohne Kompromisse.
Dinesen bezieht sein Rohholz aus den besten europäischen Wäldern, die seit Generationen sorgfältig gehegt und gepflegt werden. Die Bäume, die zum Beispiel zu Dinesen Douglasie verarbeitet werden, sind 80 bis 120 Jahre alt, während die Eichen vor 5 bis 6 Generationen gepflanzt wurden und bis zu 200 Jahre alt sind. Thomas Dinesen stellt hohe Ansprüche an die Qualität und erhält nur den besten Teil des Stammes, der mit größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Farbe, die Jahresringe und die Äste des Baumes verarbeitet wird. „ Böden auf unserem Niveau herzustellen lässt sich mit dem Zubereiten einer Mahlzeit in einem Gourmetrestaurant vergleichen. Wir brauchen die besten Rohwaren und wir müssen wissen, wie sie angebaut und erzeugt wurden. Anschließend müssen wir mit großer Leidenschaft Sorgfalt und Engagement vorgehen, damit der restliche Prozess gelingt. Die Rohwaren und das Engagement sind entscheidend für das fertige Ergebnis“, erzählt Dinesen. Die guten Rohwaren mit Respekt zu behandeln heißt bei Dinesen auch, den Baum bestmöglich zu nutzen. Aus ein und demselben Baum entstehen daher Dielen in vielen verschiedenen Dimensionen und mehreren Qualitäten. „Unser Ziel ist es nicht, dass ein Dinesen Boden aus 25 ganz einheitlichen Dielen besteht. Die Dielen werden sorgfältig für den jeweiligen Boden ausgewählt, damit sie eine harmonische Oberfläche bilden. Dabei muss aber Platz sein für den individuellen Ausdruck der einzelnen Diele“, fährt Thomas Dinesen fort.

Natur pur.
Das Aussehen der Dielen hängt von Alter und Wachstumsbedingungen sowie von Größe, Anzahl und Farbe der Äste ab. Die Äste sind die sichtbare Spur des ursprünglichen Astes, der mit dem Baum mitgewachsen ist. Sie gehören zur Geschichte des Baumes und tragen dazu bei, jeder Diele ihren unverwechselbaren Ausdruck zu verleihen. „Ein mehr als 100 Jahre alter Baum kann natürlich einige Äste haben, die nicht mehr ganz frisch sind. In solchen Fällen wird der Ast herausgeschnitten und durch einen passenden Ast ersetzt. Damit hat Dinesen den Respekt erwiesen, den ein 100 Jahre alter Baum verdient. Und es bedeutet, dass derjenige, der auf den Dielen lebt, dies mit gutem Gewissen machen kann und sich gleichzeitig an gediegenem Handwerk erfreuen kann“, sagt Thomas Dinesen.

Dielen für die ganze Welt.
Die gelebte Leidenschaft von Heidi und Thomas Dinesen, ihre hohen Ansprüche an Qualität, Verarbeitung und Langlebigkeit überzeugten zuallererst Architekten. Über viele Jahrzehnte produzierten sie hauptsächlich Böden für Schlösser, Herrensitze und Kirchen. In den letzten Jahren hat die Diele aber zunehmend den modernen Interior-Design-Bereich erobert. Heute finden sich Böden von Dinesen in modernen Wohnungen, Showrooms  – so sind alle neuen Bulthaup Showrooms mit Dinesen-Böden bestückt – Hotels, Restaurants, Museen und Galerien. Entgegen hartnäckiger Vorurteile ist die Pflege der Dielenböden nicht aufwändiger als bei anderen Böden. Auch darüber informiert man bei Dinesen umfassend und gerne.

Mehr Informationen: www.dinesen.com

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