Neues aus Köln – Gepolsterte Strenge
Cooles und Verspieltes vereint einen Wohnstil, den die Trendauguren der Möbelmesse Köln zu bemerken glauben. Sie bezeichnen ihn als „neue deutsche Gemütlichkeit". Entscheiden Sie selbst, ob er auch Ihr Wohnzimmer erobern wird.
„Pimp my Home" tönt es aus Köln, wo vor wenigen Wochen die imm cologne 2011, eine der internationalen Leitmessen für Wohnen mit Kultur über die Bühne ging. Gemeint ist damit das „Aufmotzen" der eigenen vier Wände, das nicht nur schick ist, sondern durch die vielfältigen Möglichkeiten auch angesagt. Rollen, Kissen, Tapeten, Accessoires, Teppiche in nie da gewesener Vielfalt unterstützen den Trend zum „Aufmotzen". Aber Möbel sind und bleiben die wahren Helden der Wohnung. Nur eben cooler und zugleich verspielter soll es werden – wenn es um die sogenannte „neue deutsche Gemütlichkeit" geht. Wir haben uns für Sie auf der Messe in Köln bei den Top- Marken der Polstermöbelindustrie umgesehnen. Pimp your Home!
EASY PIECES WOOD von Kathi Meyer-Brühl für Brühl
Im architektonisch klaren Green Design fasziniert das Sofa „easy pieces wood". Das lineare Massivholz-Gestell betont ein in Farben und Texturen kombiniertes Polstermosaik – spielerisch im Umgang wechselt es leicht sein Gesicht durch das Drehen von Kissen und stofflichen Fronten. Der nachhaltige Newcomer-Entwurf „easy pieces wood", ausgezeichnet mit dem Interior Innovation Award 2011 der imm cologne, basiert auf ökologischen Materialien mit langer Nachkaufsgarantie.
ARDEA von Paolo Piva für Wittmann
Paolo Piva ist ein Meister des eleganten Understatements. Sein neues Sofa „Ardea" präsentiert sich elegant und zurückhaltend. Geborgenheit stellt sich ein, wenn man es sich auf der großzügigen, tiefen Sitzfläche bequem macht und je nach Bedarf die variabel kombinierbaren kurzen oder langen Rückenkissen zur Unterstützung einsetzt: Zwei lange Kissen schließen das Rückenbild komplett, mit den kurzen Rückenkissen lässt sich ein legeres Bild erzeugen. Dieses großzügige Sofa mit einem sehr weichen, entspannenden Sitzkomfort wirkt leicht und durchlässig und kann ohne weiteres in der Raummitte eingesetzt werden.
ONDA von Christian Werner für Rolf Benz
Christian Werner entwickelte für Rolf Benz ein Sofa- und Anreihprogramm, das mit seiner organischen Formensprache und seiner sinnlichopulenten und dennoch modernen Anmutung spontan begeistert. Nicht zuletzt auch, weil es wohltuend anders ist. Mit den vielen Wahlmöglichkeiten beim Zusammenstellen bietet es eine neue Form der Freiheit.
JAAN LIVING von EOOS für Walter Knoll
Kosmopolitische Eleganz für modernen Lifestyle. Scheinbar schwebend breiten sich die großzügigen Lederflächen von Sofa und Récamière über dem filigranen Gestell aus. In ausgewogener Harmonie von Leichtigkeit und Schwere. Chic und einladend zugleich: der lässige Look des Leders, unterstützt durch die legere Federfüllung des Polsters.
MUNICH SOFA von Sauerbruch Hutton für ClassiCon
Das Berliner Architekten-Duo Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton entwarfen dieses Sofa für das Museum Brandhorst in München. Gemeinsam mit ClassiCon entwickelten sie es - mit zwei weiteren Entwürfen - zur Serienreife.
ENTAILLES von Philippe Nigro für ligne roset
Philippe Nigro strukturiert dieses Sofa durch funktionelle Einschnitte, welche kleine Beistelltische aufnehmen können. Diese einfachen Gestaltungsdetails verleihen „Entailles" eine neue Formsprache, die unterschiedliche Sitztiefen und Rückenlehnenhöhen erlaubt.Die Einschnitte können mit einem anderen Bezugsmaterial oder einer anderen Farbe abgesetzt werden. Dadurch entstehen lebhafte Sofas, die sich zu bewegen scheinen.
FOSSA von Aurélien Barbry für Cor
Liege, Sofa, Eckkombination – Fossa funktioniert nach dem Prinzip der Veränderung: Kissen-Elemente finden Platz in Vertiefungen – werden gesteckt, verschoben oder entfernt. Und wieder entsteht ein neues Möbel - zum Relaxen, Lesen, Musikhören, allein, zu zweit, zu dritt. Gut, wenn man dann alles in Griffweite hat und kleine Dinge auch schnell mal verstecken kann. Fossa ist für Menschen, denen Flexibilität wichtig ist und gutes Sitzen über alles geht.
DS-480 von Alfredo Häberli für de Sede
Die Ästhetik von Sportwagen hat es Alfredo Häberli, dem Schweizer Designer mit argentinischen Wurzeln, ganz offensichtlich angetan. Sie inspirierte ihn bei der Neuinterpretation des Sofas «DS-480» von de Sede. Das Besondere an diesem Sofa: Es lässt sich mit zwei Handgriffen in einen Doppel-Relax-Sessel mit stufenlos neigbaren Rückenlehnen und Beinablagen verwandeln.
PANAME von Roberto Tapinassi & Marizio Manzoni für Steiner Paris
In seiner schlichten grafischen Linienführung vereint dieses Sofa Eleganz und Charakter. Die Einfachheit der Kurven verleiht ihm Harmonie und raffinierte Balance. „Paname" ist als modulares System entwickelt und bietet so durch das Zusammenspiel der Polster und Farben die Möglichkeit, einen Wohnraum mit einem ganz persönlichen Möbel zu akzentuieren.
S-TATE von Carolin Fieber & Philip Hofer für Bretz
Farblich abgesetzte s-förmige Doppelziernähte bestimmen Volumen und Linienführung dieser Sofa-Kollektion von Bretz. Einzelne Modell-Bausteine mit unterschiedlichen Sitztiefen lassen sich zu verschiedenen Sofa- und Eckgruppenlösungen zusammenstellen. Für den optimalen Sitzkomfort soll eine Kombination von Nosagfedern und Bonnel–Federkern im Sitzbereich und elastische Gurte im Rücken sorgen.












