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DIE KÜCHE ALS SMARTES HERZSTÜCK

DIE KÜCHE HAT SICH VOM HAUSFRAULICHEN ARBEITSPLATZ
HIN ZUM STATUSSYMBOL SOWIE WOHN- UND LEBENSMITTELPUNKT GEMAUSERT: MEHR SITZKOMFORT, INNOVATIVE GERÄTE UND SMARTE LÖSUNGEN FÜR DIE WOHNRAUMZENTRALE SIND IM KOMMEN.

DIE KUNST DES WEGLASSENS

Ob bei Studentenpartys, Kochabenden oder einem Mahl mit Gästen, früher oder später trifft man sich in der (noch so kleinen) Küche. Sie bildet das Herzstück de  Wohnraums und hat sich seit ihrer Erfindung stärker als alle anderen Räumlichkeiten verändert. Seit einiger Zeit ist eine Abkehr von der klassischen Küche hin zum offenen Wohn- und Lebensraum, in dem längst nicht mehr nur gekocht, sondern gelebt wird, zu erkennen. Laut einer Studie des Deutschen Zukunftsinstituts hat die Küche das Auto als wichtigstes Statussymbol abgelöst. Durch die Verschmelzung von Küche und Wohnzimmer ergeben sich neue Herausforderungen. Während früher hinter verschlossenen Türen gewerkelt wurde, hat sich das Wirken in der Wohnküche heute zu einem sichtbaren wie gesellschaftlich familiären Event gewandelt. Heute soll die Einrichtung neben funktional auch vorzeigbar sein, und es stellt sich die Frage: Wo verläuft die Grenze zwischenüche und Wohnraum? Denn die Wohnzimmerschränke sehen jenen in der Küche zum Verwechseln ähnlich: Offene Vitrinen, in denen früher die Bibliothek sichtbar platziert wurde, haben Eingang im Kochbereich  gefunden und zeigen längst nicht mehr nur das Porzellan der Erbtante.

TECHNIK WEITER AM VORMARSCH.

In der neuen Wohnküche wird gekocht, gegessen, gespielt, gelebt. Kein Wunder, dass im Wohn-Zentrum störende Geräusche und unschöne Geräte keinen Platz mehr haben. Geräte und Technik verschwinden hinter den Fronten und diverse
Annehmlichkeiten wie Soundsysteme werden geschickt integriert. So erschallt Schuberts Forellenquintett beim Brutzeln am Herd nicht mehr aus sichtbaren sowie verschmutzungsanfälligen Boxen, sondern aus der Arbeitsfläche oder dem Oberschrank. Versteckt eingebaute Elektronikkomponenten verwandeln die Küchenmöbeloberflächen wie Stein, Glas, Holz und Co in einen Resonanzkörper. Die versteckten Lautsprechersysteme lassen sich unkompliziert mit dem eigenen Smartphone oder Tablet steuern und sind kabellos, bequem und flexibel.

MUSIK LIEGT IN DER LUFT.

Auf platzraubende Boxen oder lästige Ohrstöpsel kann auch bei der Dunstabzugshaube „Black Wing Music“ von Miele verzichtet werden, denn sie verfügt über unsichtbar integrierte Verstärker und Lautsprecher für einen sauberen Stereo- Klang. Auch Neff präsentierte einen kreativen Dunstabzug: Die in drei Farben erhältliche Wandesse fungiert als praktischer Kochbuchhalter, Magnetwand und darüber hinaus kann die in mehreren Farben erhältliche Oberfläche individuell beschrieben werden. Bei starker Dampfentwicklung kippt man die Dunsthaube in die PowerBoost Stellung, um so noch mehr Dampf abzuziehen. Stärke beweisen einige der Neff-Dunstabzüge auch farblich: Denn mit AmbientLight kann die Küche je nach Stimmung und Anlass ins passende Licht gerückt werden. Gewählt werden kann aus einer Palette von 31 Farben. Weiters bietet Neff, wie auch Bora oder Siemens, innovative, im Kochfeld integrierte Dunstabzugslösungen an. Die Küchendünste werden dort, wo sie entstehen, effizienter und schneller aus dem Raum entfernt, als dies bei den klassischen Modellen wie Wand-, Decken- oder Unterbauhauben der Fall war. Für verwöhnte Ästheten empfiehlt sich der Iconic Award Gewinner 2017: Das Induktionskochfeld NikolaTesla des Herstellers Elica verfügt über einen formschön integrierten Muldenlüfter.

ES BLEIBT SMART.

Erfreulich beim anhaltenden Trend zu „Smart-Home-Anwendungen“ ist, dass die Hausgerätetechnik nicht nur komplex, sondern vor allem einfach zu bedienen ist. Es scheint fast, als hätte das gute alte Kochbuch in smarten Küchen ausgedient, denn neben virtuellen Touchdisplays auf der Arbeitsplatte ist eine weitere Novität in greifbare Nähe gerückt: Der „Xperia Projector“ kombiniert Funktionen von Android-Tablet, Beamer und Lautsprecher und projiziert Wissenswertes als virtuelles Touchdisplay dorthin, wo man es haben will. Künftig kann man zum Beispiel auf der bemehlten Arbeitsplatte ein Rezept nachlesen, im Internet surfen oder diverse Smart-Home-Anwendungen steuern. Die Weltneuheit von Sony soll 2017 auf den Markt kommen.

LUST AUF FARBE?

Neben trendigem Aqua und den gedämpften „Dusty Colors“ steht der Metallic-Look mit Gold, Messing und Kupfer hoch im Kurs, egal ob bei Lampen, Armaturen oder Arbeitsplatten. Das roségoldene Induktionskochfeld aus Glaskeramik namens ESDF 6040 FS von Bauknecht ist in limitierter Zahl erhältlich. Leicht Küchen, 2017 mit dem Iconic Award ausgezeichnet, sicherte sich für drei Jahre die Rechte zur Verwendung von fünfzehn erdigen Tönen der „Les Couleurs“-Palette des bekannten französischen Architekten Le Corbusier. Jede Farbe ist mit einer beliebig anderen der Farbklaviatur kombinierbar: von Eisengrau bis Coelinblau oder Rot-Ocker. Dezentere Farbakzente hingegen setzt man bei Grohe mit der Armatur Essence Pro in limitierter Farbauswahl. Eingefärbt ist jeweils der Silikonschlauch der Armatur. Das Unternehmen sorgt im Übrigen mit seinem neuen Trinkwassersystem „Blue Home“ für eine Novität. Das Sprudelwasser aus dem Wasserhahn könnte dem Schleppen von Mineralwasser-Kisten bald ein Ende setzen. Das auch nachträglich zu installierende System liefert mittels spezieller Armatur mit integriertem Filter und CO2-Flasche gekühltes Wasser in still, medium und sprudelnd direkt aus dem Hahn! Bunt treibt es auch Villeroy & Boch mit seinen Keramik-Spülbecken der Interior-Designerin Gesa Hansen in Sunrise Gelb, Midnight Blau, Emerald Grün und Coral Rot.

WENIGER IST MEHR.

Die Vorzüge von Keramik hat man auch bei Nolte Küchen wiederentdeckt und mit dem robusten und langlebigen Material eine Keramik-Arbeitsplatte mit unsichtbar integrierten Induktionskochfelder geschaffen. Zu den Vorteilen zählen, neben der effizienten Wärmeausnutzung durch das nicht sichtbare Kochfeld, die äußerst widerstandsfähige und unempfindliche Arbeitsplatte sowie die komfortable Reinigung und Pflege – denn verschmutzte Ecken und Kanten eingebauter Kochfelder gibt es dabei nicht. Diese attraktive Innovation wird nicht nur Keramik-Liebhaber, sondern auch Puristen und Mutzmuffel erfreuen.

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