Prefa: Solardach im Bergdorf

von Alexandra Otto 04/09/2026
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Prefa: Solardach im Bergdorf

In einem Vorarlberger Bergdorf entstand in 1.000 Metern Höhe ein minimalistisches Holzhaus mit ökologischem Mehrwert. Das innovative Dach mit PREFA Solardachplatten und der Dachplatte R.16 verschmilzt optisch zu einer Einheit, versorgt das Gebäude ganzjährig mit Strom und hält selbst hohen Schneelasten stand.

Dass weniger oft so viel mehr ist, beweist Haus Immi in Vorarlberg. In einem abgeschiedenen Bergdorf im gebirgigen Süden Dornbirns realisierte Architekt Jürgen Haller in 1.000 Metern Höhe ein kleines Haus in größtmöglichem Einklang mit der Natur. Die Auftraggeber, eine junge Familie, wünschten sich ein Haus, das den ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz konsequent verfolgt. Getreu des eigenen Lebensentwurfs möchte man Ressourcen sparen, von fossilen Brennstoffen unabhängig sein sowie Energie und Material reduzieren, ohne dabei die Lebensqualität einzubüßen.

"Man lebt mit der Natur. So sollte es im Haus Immi sein", erklärt der Architekt, bekannt für seinen professionellen Pragmatismus, das Konzept. Dementsprechend verzichtete man bewusst auf entbehrlichen Luxus wie Vierfachgarage, Pool, üppige Verzierungen oder Auskragungen. Stattdessen setzte Jürgen Haller auf landestypische Materialien, reduziertes Bauvolumen und die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Handwerksbetrieben. Das kompakte Haus mit einer Fassade aus dem Holz der klimaresistenten Weißtanne bietet mit einem funktional optimierten Grundriss hohen Komfort auf drei Ebenen. Während die Obergeschoße in Holzmassivbauweise ausgeführt sind, wurde das Erdgeschoß am Hang in Beton realisiert. Dort befinden sich Eingang, Garage und Heiztechnik. Im ersten Geschoß liegt die Stube mit Kamin, offener Küche und großen Fenstern in alle Richtungen, ein kleines Arbeitszimmer sowie die Loggia, die gleichzeitig als thermische Pufferzone wirkt. Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad haben unter dem spitz aufragenden Dach ihren Platz gefunden.

Den krönenden Abschluss bildet das innovative Solardach, welches das Gebäude das ganze Jahr über bei Wind und Wetter mit erneuerbarer Energie versorgt. PREFA Solardachplatten und die Dachplatte R.16 verschmelzen hier zu einer optischen Einheit, denn die Solardachplatten sind direkt in das PREFA Dachsystem integriert und somit fast unsichtbar. Doch nicht nur die Ästhetik, sondern auch die Robustheit der Materialien waren das entscheidende Argument für PREFA. Sowohl Solardachplatte als auch Dachplatte halten selbst strengen Vorarlberger Wintern mit einer Schneelast von 1.000 Kilogramm pro Quadratmeter stand. Neben der solaren Stromerzeugung beheizt eine Erdwärmepumpe das Haus unabhängig von fossilen Brennstoffen und versorgt es mit Warmwasser. Als Energiequelle dienen drei kompakte Erdwärmekörbe, die direkt in den Hang integriert wurden.

Zum konsequenten Nachhaltigkeitskonzept gehörte auch der reduzierte Einsatz von Maschinen und Werkzeugen bei der Montage. "Wir haben in Ebnit das Spenglerhandwerk auf das Wesentliche konzentriert", so Jakob Berchtold von der Vorarlberger Firma Bejos, welche das PREFA Solardach realisierte. Kaum jemand könnte besser geeignet sein für solch ein Projekt in hochalpiner Lage wie ein Spenglermeister aus Ebnit, der mit den geografischen Rahmenbedingungen bestens vertraut ist. Das Team von Bejos deckte das alpine Holzhaus mit Dachplatten R.16 und schwarzen Solardachplatten, die sich farblich kaum voneinander unterscheiden. Aber zu den Vorteilen dieser In-Dach-Solaranlage, die ganzjährig Strom produziert, zählt nicht nur die Homogenität der Dachhaut, sondern auch die Erleichterung bei der Arbeit: "Für uns entfiel die Arbeit der zusätzlichen Montage einer separaten Solaranlage, was alles vereinfachte. Es brauchte weniger Schnittstellen, die normalerweise ein Risiko darstellen", freut sich der Spenglermeister. Gute Gründe, warum ein Dach als solarer Energiegenerator längst Standard sein sollte.

prefa.at